Augenlidstraffung

Straffung der Ober- und Unterlider zur gezielten Behandlung von Falten, Schlupflidern und Tränensäcken – für einen wachen, frischen und verjüngten Blick.

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Schönheitschirurg zeichnet strichlierte Linien unter das Auge einer Patientin

Augenlidstraffung

Für eine schöne und frische Augenpartie

Eine operative Augenlidstraffung (Blepharoplastik) zählt zu den bewährten Eingriffen der ästhetischen Chirurgie und kann aus unterschiedlichen Gründen durchgeführt werden. Häufige Indikationen sind altersbedingte Falten, Schlupflider, Tränensäcke oder eine funktionelle Einschränkung des Gesichtsfeldes. Ziel der Behandlung ist es, der Augenpartie ein wacheres, jüngeres und harmonisches Erscheinungsbild zu verleihen.


Kosten
Oberlid: ab 3.020 €
Unterlid: ab 4.100 €
OP-Dauer
Oberlid: ca. 1 Stunde
Unterlid: ca. 1,5 Stunden
Narkose
Oberlid: lokale Betäubung
Unterlid: lokale Betäubung oder Dämmerschlaf (abhängig vom Befund)
Klinikaufenthalt
ambulante bzw. tagesklinische Behandlung
Nachsorge
Pflaster- und Fadenentfernung nach 7 – 10 Tagen
Arbeitsunfähigkeit
nur bei starker körperlicher Belastung
Sportverzicht
ca. 2 Wochen

Arten der Augenlidstraffung (Blepharoplastik)

Im Bereich der Augenlidstraffung (Blepharoplastik) wird zwischen Oberlidstraffung und Unterlidstraffung unterschieden. Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt von den individuellen anatomischen Gegebenheiten sowie dem gewünschten Behandlungsergebnis ab.

Die Unterlidstraffung dient vor allem der Behandlung von Tränensäcken, Falten und Hauterschlaffung im Bereich der unteren Augenlider. Der Eingriff dauert in der Regel etwa 1 bis 1,5 Stunden. Abhängig vom Befund und den persönlichen Bedürfnissen der Patientin oder des Patienten erfolgt die Operation unter Lokalanästhesie, im Dämmerschlaf oder auf Wunsch auch in Vollnarkose.


Die Oberlidstraffung wird meist zur Korrektur von Schlupflidern, überschüssiger Haut und funktionellen Einschränkungen des Gesichtsfeldes durchgeführt. Sie erfolgt üblicherweise ambulant unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) und dauert etwa eine Stunde. Der Eingriff ist in der Regel schonend und schmerzarm, sodass Patientinnen und Patienten nur wenig vom Eingriff wahrnehmen.

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Schönheitschirurg zeichnet im Gesicht einer jungen Patientin strichlierte Linien ein.
  • Zur optimalen Vorbereitung und Nachsorge sollten blutgerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin®, Thomapyrin® oder Thrombo ASS® eine Woche vor dem Eingriff sowie bis eine Woche danach abgesetzt werden – selbstverständlich nur nach ärztlicher Rücksprache.

  • Darüber hinaus wird empfohlen, den Nikotin- und Alkoholkonsum in der Zeit vor der Operation deutlich zu reduzieren, da dies die Wundheilung unterstützt und zu einem optimalen Behandlungsergebnis beiträgt.

Foto einer jungen Frau mit ihrer rechten Hand am Kinn
  • Bei der Oberlidstraffung werden überschüssige Haut und Fettgewebe schonend entfernt und der erschlaffte Augenmuskel gezielt gestrafft. Der Eingriff erfolgt schmerzfrei unter örtlicher Betäubung. Die Schnittführung verläuft unauffällig in der natürlichen Hautfalte des Oberlides, sodass Narben später kaum sichtbar sind.

    Das Ergebnis: Nach einer Oberlidstraffung wirken die Augen offener, strahlender und sichtbar jünger, wodurch das gesamte Erscheinungsbild frischer und wacher erscheint.


  • Bei der Unterlidstraffung werden Fetteinlagerungen im Übergangsbereich vom Unterlid zur Wangenregion gezielt entfernt oder neu positioniert. Zusätzlich wird überschüssige Haut entfernt und der erschlaffte Augenmuskel gestrafft, um Tränensäcke und feine Falten wirksam zu reduzieren.

    Die Schnittführung erfolgt weitgehend schmerzfrei entweder knapp unterhalb der Wimpern oder von innen über das Augenlid, sodass sichtbare Narben in der Regel vermieden werden. Eine Unterlidstraffung sorgt für glattere Konturen und verleiht der Augenpartie ein deutlich frischeres, ausgeruhtes Erscheinungsbild.

Schönheitschirurg setzt Spritze am Gesicht einer Patientin an
  • Der erste Pflasterwechsel (Steri-Strips) erfolgt in der Regel nach etwa 3 Tagen.

  • Die Fäden werden nach 7 – 10 Tagen entfernt, abhängig vom individuellen Heilungsverlauf.

  • Zur Förderung einer raschen und komplikationsfreien Heilung empfehlen wir:

    • Kühlung der Augenpartie, idealerweise mit einer speziellen Kühlbrille, zur Reduktion von Schwellungen

    • Lymphdrainagen, um den Heilungsprozess zu fördern und Schwellungen schneller abklingen zu lassen

    • Verzicht auf Sport und körperliche Anstrengung in den ersten 14 Tagen nach der Lidstraffung.

    • Während der Heilungsphase empfehlen wir dringend, Rauchen und Alkohol zu vermeiden, um Komplikationen vorzubeugen.

      Diese Maßnahmen tragen wesentlich zu einer raschen Regeneration und einem optimalen ästhetischen Ergebnis bei.

  • Nach einer Augenlidstraffung können vorübergehend leichte bis mäßige Schwellungen sowie Blutergüsse, insbesondere im Bereich der Unterlider und Wangen, auftreten. Diese Begleiterscheinungen sind normal und klingen in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen ab.

  • In einigen Fällen kann es zu einem Spannungsgefühl, vorübergehender Taubheit oder einer leichten Trockenheit der Augen kommen. Auch diese Symptome sind meist zeitlich begrenzt.

  • Selten, insbesondere nach Unterlidoperationen, können vorübergehende Beeinträchtigungen des Tränenflusses oder des vollständigen Lidschlusses auftreten. Diese Veränderungen normalisieren sich in der Regel rasch.

  • Sehr selten sind Wundheilungsstörungen, Infektionen oder auffällige Narbenbildungen. Eine sorgfältige Nachsorge und das Einhalten der ärztlichen Empfehlungen tragen wesentlich dazu bei, Risiken zu minimieren.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Blepharoplastik?

Eine (teilweise) Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Voraussetzung dafür ist in der Regel eine Gesichtsfeldmessung beim Augenarzt, mit der nachgewiesen wird, dass das Gesichtsfeld durch die erschlafften Lider funktionell eingeschränkt ist.

Ist die Augenlidstraffung schmerzhaft?

Der Eingriff ist in der Regel schmerzarm. Durch die örtliche Betäubung spüren die meisten PatientInnen nur wenig vom Eingriff.

Wie lang ist die Ausfallzeit nach einer Augenlidstraffung?

Nach einer Augenlidstraffung beträgt die Ausfallzeit in der Regel etwa 10 – 14 Tage. In diesem Zeitraum können noch leichte Schwellungen oder Blutergüsse sichtbar sein.

Nach etwa 14 Tagen sind die meisten PatientInnen wieder vollständig gesellschafts- und arbeitsfähig. Auch sportliche Aktivitäten können zu diesem Zeitpunkt in der Regel wieder aufgenommen werden.

Wann werden die Fäden entfernt?

Der Fadenzug erfolgt in der Regel nach 7 – 10 Tagen.

Gibt es sichtbare Narben?

Die Schnitte werden so gesetzt, dass Narben kaum sichtbar sind – bei der Oberlidstraffung in der natürlichen Lidfalte, bei der Unterlidstraffung knapp unter den Wimpern oder von innen.

Wie lange hält das Ergebnis einer Lidstraffung an?

Das Ergebnis ist langanhaltend. Der natürliche Alterungsprozess setzt sich fort, das behandelte Erscheinungsbild bleibt jedoch in der Regel viele Jahre deutlich verbessert.

Meinungen meiner Patienten

Vom Erstgespräch bis zur Schlussbehandlung war alles perfekt. Umfangreiche und seriöse Aufklärung, exakte Planung, problemlose Operation, keine Schmerzen, empathische Nachbetreuung.
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